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26. Sommertanzkurs: Die Kunst des Tanzens

Musik ist das Motiv für den Tanz. In diesem Kurs wird Lieven Baert verschiedene Musikstücke mit oder ohne überlieferte Choreographien verwenden. Monteverdi, Rossi, Frescobaldi, Landi usw. haben einen Schatz an tanzbaren Liedern oder Instrumentalstücken hinterlassen. Caroso, Negri, Santucci, Esquivel geben uns Informationen über die Schritte, die Technik und die Interpretation. Dies ist nach wie vor eine Grundlage, auf der man kreativ arbeiten kann, um eine zeitgemäße Aufführung zu ermöglichen. Der Kurs bietet. • Ein sanftes Aufwärmen, das sich auf die Notwendigkeit des Repertoires konzentriert. • Technik basierend auf den italienischen Quellen der damaligen Zeit. • Originaltänze auf der Grundlage der Traktate und Lieven Baerts eigene Choreographien zu italienischer Tanzmusik des 16. und 17. Jahrhunderts
  • Summer School
  • Renaissance
  • Advanced

Tanz in den Mai - Walpurgisnacht

Zusammen mit den Altstadtfreunden Nürnberg
lade ich Euch wieder zu einem ganz besonderen Tanzboden ein:
Zu einem Tanz in den Mai.
Die Walpurgisnacht ist berüchtigt für Hexentänz und Schabernack.
Traditionell gilt die Nacht vom 30. April auf den 1. Mai als die Nacht,
in der die Hexen insbesondere auf dem Blocksberg (eigentlich Brocken),
aber auch an anderen erhöhten Orten ein großes Fest abhalten.
Diese Vorstellung ist beeinflusst von den Beschreibungen
des Hexensabbat in der Literatur des 15. und 16. Jahrhunderts.
Im 17. Jahrhundert erscheint bei Johannes Praetorius
(Blockes-Berges Verrichtung, Leipzig 1668):
„Ausführlicher Geographischer Bericht
von den hohen trefflich alt- und berühmten Blockes-Berge:
ingleichen von der Hexenfahrt
und Zauber-Sabbathe
so auff solchen Berge die Unholden
aus gantz Teutschland
Jährlich den 1. Maij in Sanct-Walpurgis Nachte
anstellen sollen.“

Walpurgisnacht

Eine ganze Nacht lang lassen wir uns
in die Glanzzeit Nürnbergs zurückversetzen,
schmausen, lachen & tanzen.
 
Zu meinem historischen Tanzboden treffen sich regelmäßig Tanzfreunde
von Nah und Fern für normalerweise einen ganzen (Sonntag-)Nachmittag
mit leichten Tänzen zum Reinschnuppern und Mitmachen.
Diese Tänze sind Gassen- und Kreistänze aus drei Jahrhunderten.
Dabei ist die Auswahl der Tänze so getroffen,
dass jeder ohne Vorkenntnisse einfach mitmachen kann.
Die Pausen werden gefüllt mit Geschichten und Wissenswertem
aus der Renaissance und dem Barock.
Als Tanzmeister in historischer Gewandung entführe ich Euch
auf eine Reise an die Höfe von Fürsten und Königen.
Den Auftakt bildet diesmal ein gemeinsames zwangloses Mahl,
bei dem viel erzählt, geschmaust und gelacht werden darf,
bevor wir uns zu einem kleinen bunten Ball aufschwingen.
 
Die Veranstaltung richtet sich
an alle Tanzbegeisterten und Freunde historischer Tänze,
die diese kennen lernen, ausprobieren
oder einfach nur das bunte Treiben beobachten
und den Wiederaufbau des Nürnberger Juwels unterstützen wollen.
 
Es werden keine Vorkenntnisse benötigt.
Auch für Begeisterte ohne festen Tanzpartner geeignet.

Eintritt: 18,- €
 
Vorverkauf über die Altstadtfreunde Nürnberg!

30.4.2022
ab 19:00 Uhr
bis ca. 1:00 Uhr

Veranstaltungsort & Kartenvorverkauf:

Kulturscheune der Altstadtfreunde
Zirkelschmiedsgasse 30
90402 Nürnberg
Telefon 09 11/24 13 93
 
So findet Ihr zur Kulturscheune
hier klicken.

 

  • Ball
  • Playford
  • mixed
  • All levels

Thurnauer Tanzboden - Historischer Ball auf Schloss Thurnau

Die Entdeckung eines Tanzbüchleins aus dem Besitz der Thurnauer Grafen Giech gibt Anlass für einen besonderen Tanz in den Mai: am 30. April 2022 findet ab 19 Uhr ein historischer Ball im Ahnensaal auf Schloss Thurnau statt. Das Büchlein beschreibt Tänze, wie sie im 18. Jahrhundert auch am Hof in Thurnau getanzt wurden.
Im Rahmen eines Forschungsprojektes wurden die Tänze rekonstruiert. Studierende der Universität Bayreuth haben daraufhin ein Veranstaltungsformat kreiert, das wissenschaftliche und künstlerische Arbeit anschaulich zusammenbringt: so werden nach über 300 Jahren die Giech'schen Tänze wieder lebendig und das Tanzbüchlein wird mit einer kleinen Ausstellung gewürdigt.
Die Gäste erwartet ein Abend voller Tanz, Musik und Schlossatmosphäre. Dabei gibt es sowohl historische Originalchoreographien zu sehen als auch Gelegenheit zum Mittanzen.

Der Eintritt ist frei, die Anzahl der Karten jedoch begrenzt. Gäste sind in historischem Kostüm oder in festlicher Abendgarderobe willkommen.

Kartenreservierung ab 21. März auf www.theateramcampus.de/karten

Flyer Innen.png (1.03 MB)
  • Ball
  • Exhibition
  • Baroque
  • All levels

Retrieving and Reconstructing the Past Through Dance

The Early Dance Circle is pleased to invite historical dance professionals and amateurs for its Biennial Conference postponed from 2020. The Conference will start with a dinner on Friday night, followed by a weekend of lectures, dance workshops and performances. On Saturday evening we’ll all be dancing to live music (no costume required and all dances called). Here is a foretaste of the topics on offer:
• Paul Cooper, Dances and Dancers, prestigious London balls c.1800-1820
• Berenike Heiter, Reconstructing a Second Half of the 18thC Country Dance Repertoire
in Connection with the Central German Provincial Court of Schönburg-Waldenburg
• Beatrice Pfister, Pantomime Ballet as a Mirror of the 18th Century: society and
politics of the Enlightenment
• Petra Dotlacilova, Retrieving Dance of the Past through Costume
• Michaela Mettel, Re-enacting Historical Dance as part of Art and Cultural Education
• Susan de Guardiola, Les Ronds Extraordinaires
• Tiziana Leucci, Between Europe, India, Java and America: Sharing and Migration of
Dance Styles in Jean Cébron’s Choreographic and Pedagogical Systems.
• Christine Bayle, A sophisticated dance practice, in its past and future, both healthy and
beautiful
• Dorothea Sauer, The Method of Émile Jaques-Dalcroze and its Consequences for the
Development of Modern Dance in Europe
• Anne Daye, Finding our Footing: a Discussion of the Evidence for a Social Dance
Step Vernacular to these Islands
• Bill Tuck, Curious Conjunctions: The various inter-weavings between Ralph Vaughan
Williams, Cecil Sharp and Isadora Duncan, 1910-1920
• Barbara Segal, Some Observations on the Concept of ‘Country Dance’
• Hillary Burlock, Politicised Publications: dance manuals and tunebooks in Georgian
Britain
• Alena Shmakova & Mats Melin, Exploring Jacobite themes in Scottish country dance
collections of the 18th century
• Matthew Spring, Dancing opportunities on a family stay in eighteenth-century Bath
• Larraine Nicholas, On the Appeal of Authenticity: The Dance of the Seven Veils in
early 20th Century London
• Helena Kazarova, Topic to be announced
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WORKSHOPS
• Hazel Dennison, Canario Siciliana, or The Diplomatic Dancing Master
• Anne Daye, Dancing at the Barriers
• Susan de Guardiola, Workshop on Regency/19C dance
• Christine Bayle, The Bourée in the Manuscript ‘Instruction pour dancer ‘
• Nira Pullin, The Ragtime Revolution - the Two Step/One Step, Dances that ended the
19th and began the 20th Centuries
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PERFORMANCES
• Christine Bayle & John Whitelaw, Dances from Instruction
• Tiziana Leucci, Introduction to South Indian Dance
• Barbara Segal & Bill Tuck in The Magical Toymaker

 

To register please fill the booking form attached and send to Barbara Segal. More information at www.earlydancecircle.co.uk/events
  • Conference
  • Renaissance
  • Baroque
  • 19th century
  • mixed

Bassadanza Corona, Branles und weitere Tänze des 15. und 16. Jahrhunderts

 

Wann, wenn nicht jetzt: wir tanzen CORONA, eine Bassadanza von Domenico da Piacenza. „Corona“ ist auch das lateinisch/italienische Wort für „Krone“ und in der Tat: Die Bassadanza „Corona“ von Domenico da Piacenza ist so etwas wie die „Krönung“ ihrer Gattung indem sie sich durch außergewöhnliche Schrittfolgen auszeichnet. In den Ausführungen seines Traktates (ca. 1450) erwähnt Domenico diesen Tanz mit dem Hinweis, dass hier besonders viele zusätzliche Tanzbewegungen, so genannte „motti accidentali“ zu finden sind. Dies gibt der Bassadanza Corona eine herausragende Stellung und uns heute eine ungefähre Ahnung, wie die Schrittfolgen einer Bassadanza im 15. Jahrhundert variiert werden konnten.

Als Bassedanse französischer Herkunft steht „Filles à marier“ aus dem Tanzbuch der Margarete von Österreich auf dem Programm. Die Melodie zu dieser Bassedanse existiert auch als Chorsatz, den wir singen wollen. Wenn die Zeit reicht, lernen wir als dritten Tanz aus dem 15. Jahrhundert das Balletto Rostiboli gioioso in der besonderen Fassung für 3 Personen von Giovanni Ambrosio kennen.

Aus der Zeit der ausgehenden Renaissance tanzen wir einige „Nicht-Arbeau-Branles“ aus der Instruction pour danser (anonym; verm. von Antoine Emeraud ca. 1610), so die Branles de Poictou und de Montirande.

 

Anmeldung über:  http://www.lag-tanz-hessen.de/.

  • Course
  • Renaissance
  • Beginner
  • Intermediates
  • Advanced