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Passacaille d'Armide

Die Passacaille d’Armide in der Solofassung

In diesem Sommerkurs wollen wir uns der berühmten Solo-Passacaille des barocken Tanzrepertoires zuwenden: der Passacaille d’Armide aus der gleichnamigen Oper von Jean Baptiste Lully. Gleich drei originale Choreographien sind zu dieser höchst ausdrucksstarken Musik überliefert. Wir werden die Choreographie in der Solofassung von Louis Pécour einstudieren, die in der Sammlung Gaudrau 1713 enthalten ist. Entsprechend zum Generalthema des Sommerkurses „Die Klangrede im Barock“ wollen wir Bezüge von der emphatischen Musik der Passacaille zu Schritten und Formen der Choreographie herstellen, die dem Tanz innewohnenden Affekte herausarbeiten und in Bewegung umsetzen. Zur Entspannung und als Kontrast zu diesem hochkarätigen Solo machen wir einige Kontratänze und/oder weitere Tänze nach Absprache.

Kursinhalte: grundlegendes Körpertraining – Exercice an der Stange – Schritt-Technik – Choreographien. Bitte Tanzschuhe mit niedrigen Absätzen mitbringen.

Voraussetzungen: Beherrschung der Grundlagen des Barocktanzes oder gute Bewegungsvorbildung in anderen Tanzsparten.

Flyer Zell 2017.pdf (287.42 KB)
  • Summer School
  • Early Baroque
  • Advanced

Fifteenth Century Italian Court Dance

Sala Pinacoteca

Piazza del Comune – Assisi, Italy

taught by Chieko Ono

1-2 july 2017 (9:30-17)

 

With "Gloria et Malum" (Belreguardo-Micrologus) an original CD of fifteenth century Italian Court Dance music.
This work brings together research on historical dances and music and was
born from close collaboration between Chieko Ono, director of the ancient dance company Belreguardo and the ensemble Micrologus.

For further information : tel. +39 (0)75 8043548, +39 348 3848819

Il Convivio Cultural Association & Belreguardo Italian Renaissance Dance Company

www.belreguardo.it

  • Workshop
  • Course
  • Quattrocento
  • All levels

TÄNZE AUS DER ZEIT LUTHERS

1517 veröffentlichte Martin Luther seine 95 Thesen, die auf religiösem wie auch politischem Gebiet immense Auswirkungen haben sollten. Just im selben Jahr schrieb Johannes Cochläus am 9. März einen Brief von Bologna nach Nürnberg, in dem er acht Tänze übermittelte. Der Brief ging an die Töchter des gelehrten Humanisten Willibald Pirckheimer, die von ihren drei Cousins, die zum Studium in Bologna weilten, die neuesten Tänze erfahren wollten. Cochläus war der Tutor dieser drei jungen Herren, der wohl über die Ernsthaftigkeit ihres Studiums zu wachen hatte. Dieser Brief ist tanzgeschichtlich unendlich wertvoll, da er in einer Momentaufnahme das aktuelle Tanzrepertoire zeigt, das im Frühjahr 1517 in Bologna und wenig später wohl auch in Nürnberg getanzt wurde.

Wohlbekannte Titel finden wir da, die größtenteils vom allseits verehrten Tanzmeister Domenico stammen, wenn auch durch Dialekt ein wenig verändert. Die Choreographien weichen zum Teil allerdings stark von den italienischen Originalen ab und/oder sind unvollständig. Einige Tänze aus dem sog. „Nürnberger Manuskript“ wollen wir an diesem Wochenende tanzen, wobei wir uns an die originalen Tanzbeschreibungen halten.

Zeitgleich gab es in Avignon einen Jurastudenten namens Antonius de Arena, der ebenfalls über die Tänze seiner Studentenzeit berichtete. Auch von Arena sollen einige Tänze getanzt werden.

Anmeldeschluß: 24.04.2017

Kursgebühr: € 70,-/LAG-Mitglieder € 60,- /Jugend plus € 45,-(€ 10,- Frühbucherrabatt bei Zahlungseingang bis 13.04.2017)

  • Workshop
  • Renaissance
  • Intermediates
  • Advanced

La Protezione della Musica

Das Ensemble La Pro­te­zio­ne del­la Musica wur­de im Jahr 2015 von Je­roen Fin­ke ge­grün­det und wid­met sich ins­be­son­de­re der Auf­füh­rung früh­ba­rocker Mu­sik. Die Be­set­zung um­fasst ca. 12 Sän­ger und Mu­si­ker mit his­to­ri­schen In­stru­men­ten und be­steht aus jun­gen Mu­sik­pro­fis und Stu­den­ten ver­schie­de­ner Mu­sik­hoch­schu­len. Mit der Kon­zert­rei­he „Schütz im Grassi" gibt das En­sem­ble u. a. re­gel­mäßig Kon­zer­te im Mu­sik­in­stru­men­ten-Musum der Uni­ver­si­tät Leipzig.

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jeroen.finke@gmx.de

Schloss Waldenburg

Schloss Waldenburg liegt oberhalb der Zwickauer Mulde, etwa in der Mitte zwischen Altenburg, Zwickau, Gera und Chemnitz.

Die Wurzeln von Schloss Waldenburg reichen zurück in das zwölfte Jahrhundert. Nach seiner kompletten Vernichtung durch Brand im Jahre 1848 wurde das Schloss bis 1859 als geschlossene Vierflügelanlage mit Stilelementen der Romanik und der englischen Tudorgotik neu aufgebaut. Zwischen 1909 und 1912 erfolgte ein weiterer Umbau mit Neubau der Terrasse und des Rosengartens.

Bis 1945 diente Schloss Waldenburg als Residenz der Fürsten von Schönburg-Waldenburg. Heute ist es Eigentum des Landkreises Zwickau.

Neben dem Gelben und Blauen Saal, der gerne für Hochzeiten genutzt wird, beeindrucken auch die Bibliothek, das herrschaftliche Treppenhaus und die neoromanische Schlosskapelle. Die große Schlossterrasse un der Schlosspark laden zum Flanieren ein.

Das Schloss dient schon häufiger als Kulisse für divers Filmprojekte.

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info@schloss-waldenburg.de
037608 2757-0