Christoph Koop
taubert2017@gmail.com
Gerrit Berenike Heiter
Die Grundlagen des Barocktanzes – Das Cotillon Wochenende
Die französischen Cotillons erfreuten sich im 18. Jahrhundert großer Beliebtheit. Sie sind neben den englischen Longways die zweite Art von Contredanses. Bei den Cotillons tanzen jeweils zwei oder vier Paare in einer Quadrataufstellung zusammen einen Tanz, der nach dem Strophen – Refrain Prinzip funktioniert. Die Strophen werden dabei in der Regel aus einem festen Repertoire einfacher Figuren entnommen, so dass man meist nur den Refrain lernen muss, der den jeweiligen Tanz ausmacht.
Besonders anfängergeeignet sind die drei Kurse zur Geschichte des Cotillons, wir lernen jeweils 2-3 ausgewählte Tänze.
Der Samstagvormittagskurs (10:30-13:30 Uhr)
Cotillons ab dem 17. Jahrhundert
Sowohl die Quadrataufstellung, als auch das Strophen–Refrain Prinzip finden wir bereits 1651 bei Playford, auch wenn die Tänze hier noch nicht als Cotillon bezeichnet werden.
Der Samstagnachmittagskurs (14:30-17:30 Uhr)
Cotillons frühes 18. Jahrhundert
Auf den Pariser Bällen in der Zeit der ersten Régence (1715-1723) sind Cotillons die beliebtesten Tänze. Einige dieser frühen Cotillons sind uns in einer heute in Karlsruhe-Durlach liegenden Quelle überliefert.
Der Sonntagnachmittagskurs (14:30-17:30 Uhr)
Cotillons spätes 18. Jahrhundert
Aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts sind uns aus Frankreich, England und Deutschland eine Vielzahl von Cotillons erhalten, typisch werden nun Tänze für vier Paare.
Der Sonntagvormittagskurs (10:30-13:30 Uhr)
Le Cotillon (1705) u.a.
Feuillet veröffentlichte 1705 eine Art von Prototyp des Cotillons, einen vergleichsweise einfachen Tanz: „Le Cotillon“. Falls Zeit übrig bleibt, werden wir uns noch „Le Quadrille“ (Magny 1765) widmen, die weiteres Schrittmaterial bietet.
Die Frankfurter Barocktanzreihe
Einmal im Monat gibt es in Frankfurt an einem Sonntag in der speziell für Anfänger konzipierten Reihe: „Die Grundlagen des Barocktanzes“ die Gelegenheit, einen selten angebotenen Tanzstil kennen zu lernen. Dabei werden sowohl die einfacheren Contredanses, als auch die komplizierteren Solopaartänze der Zeit angeboten. An einigen Themenwochenenden im Jahr gibt es zusätzlich am Samstag Workshops.
Die Termine der Reihe 2017:
14.-15. Januar: Das Longway Wochenende
5. Februar: Eine Italienreise
4.-5. März: Das Cotillon Wochenende
1.-2. April: Special: Das Jane Austen Wochenende
6.-7. Mai: Das Sarabande Wochenende
11. Juni: Tänze von Pierre Dubreil
1.-2. Juli: Das Gigue Wochenende
27. August: Tauberts Paartanz Courante und Contredanses im Jahr 1717
24. September: Die Seefahrer
21.-22. Oktober: Das Menuett Wochenende
18. November: Special: Tänze ab 12
19. November: Der Hessentag
16.-17. Dezember: Das Nationaltanz Wochenende
Weitere Informationen finden sich auf meiner Webseite www.historische-tanzkunst.de sowie im Flyer.
- Workshop
- Baroque
- Beginner
- Intermediates
Die Grundlagen des Barocktanzes – Eine Italienreise
Wir unternehmen eine kleine Italienreise im Tanz. Aus Italien sind uns aus dem 18ten Jahrhundert leider nur einige wenige Choreographien erhalten geblieben. Doch auch in anderen Ländern diente das „Sehnsuchtsland Italien“ als Inspirationsquelle.
Am Sonntagnachmittag (14:30-17:30 Uhr):
Eine Italienreise im Contredanse
Zur Erinnerung an die Prinzenreise seines Dienstherren choreographierte Pierre Dubreil als Tanzmeister des Münchner Hofs 1717 vier Contredanses: „La Venitienne“, „La Milanoise“, „La Florentine“ und „La Bolonnoise“. An diesem Nachmittag werden wir zwei oder drei dieser schönen Choreographien tanzen.
Am Sonntagvormittag (10:30-13:30 Uhr):
Bortolo Ganasetti: Balletto
Das Balletto von Bortolo Ganasetti ist einer von nur fünf erhalten gebliebenen italienischen Solopaartänzen. Es stammt aus dem Jahr 1729 und ist dem Prince of Wales gewidmet. Es ist eine kleine Suite, die aus einem Passepied-Teil und einem Bourrée-Teil besteht. Wir werden uns an diesem Morgen mit dem Passepied beschäftigen.
Die Frankfurter Barocktanzreihe
Einmal im Monat gibt es in Frankfurt an einem Sonntag in der speziell für Anfänger konzipierten Reihe: „Die Grundlagen des Barocktanzes“ die Gelegenheit, einen selten angebotenen Tanzstil kennen zu lernen. Dabei werden sowohl die einfacheren Contredanses, als auch die komplizierteren Solopaartänze der Zeit angeboten. An einigen Themenwochenenden im Jahr gibt es zusätzlich am Samstag Workshops.
Die Termine der Reihe 2017:
14.-15. Januar: Das Longway Wochenende
5. Februar: Eine Italienreise
4.-5. März: Das Cotillon Wochenende
1.-2. April: Special: Das Jane Austen Wochenende
6.-7. Mai: Das Sarabande Wochenende
11. Juni: Tänze von Pierre Dubreil
1.-2. Juli: Das Gigue Wochenende
27. August: Tauberts Paartanz Courante und Contredanses im Jahr 1717
24. September: Die Seefahrer
21.-22. Oktober: Das Menuett Wochenende
18. November: Special: Tänze ab 12
19. November: Der Hessentag
16.-17. Dezember: Das Nationaltanz Wochenende
Weitere Informationen finden sich auf meiner Webseite www.historische-tanzkunst.de sowie im Flyer.
- Workshop
- Baroque
- Beginner
- Intermediates
Die Grundlagen des Barocktanzes – Das Longway Wochenende
Wer schon einmal einen Barock-/Rokokoball besucht hat oder ein Fan von Jane Austen Verfilmungen ist, kennt sie mit Sicherheit schon: Longways – Tänze in einer Gassenaufstellung, auch englische Tänze genannt. An diesem Wochenende widmen wir uns intensiv den Grundlagen und den Schritten dieser beliebten Tänze, sowie ihrer Entwicklungsgeschichte im 17. und 18. Jahrhundert.
Besonders anfängergeeignet sind die drei Kurse zur Geschichte des Contredanses, wir lernen in jedem ca. drei ausgewählte Tänze.
Der Samstagvormittagskurs (10:30-13:30 Uhr)
Longways im 17. Jahrhundert
Im Zentrum des Samstagvormittags stehen Tänze, die der englische Musikpublizist John Playford in seiner Buchreihe „The (English) Dancing Master“ ab 1651 veröffentlichte.
Der Samstagnachmittagskurs (14:30-17:30 Uhr)
Longways im frühen 18. Jahrhundert
Feuillet veröffentlichte 1706 in Paris sein „Recüeil de Contredances [...]“. Aus Frankreich verbreiteten sich die Contredanses über Europa, so dass wir nun auch Quellen aus Deutschland, Italien und Spanien haben.
Der Sonntagnachmittagskurs (14:30-17:30 Uhr)
Longways im späten 18. Jahrhundert
Typisch in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts werden nun Dreipaartänze, wobei das dritte Paar dabei meist nur wenig ins Tanzgeschehen involviert wird – aber die Rollen wechseln ja ständig.
Der Sonntagvormittagskurs (10:30-13:30 Uhr)
Ausnotierte Schritte
Welche Schritte kann man in Contredanses verwenden? Wir werden uns mit Feuillets Anweisungen von 1706 und den wenigen ausnotierten Sequenzen in erhaltenen Contredanses, sowie den beiden Schrittsuiten von Malpied 1789 beschäftigen.
Die Frankfurter Barocktanzreihe
Einmal im Monat gibt es in Frankfurt an einem Sonntag in der speziell für Anfänger konzipierten Reihe: „Die Grundlagen des Barocktanzes“ die Gelegenheit, einen selten angebotenen Tanzstil kennen zu lernen. Dabei werden sowohl die einfacheren Contredanses, als auch die komplizierteren Solopaartänze der Zeit angeboten. An einigen Themenwochenenden im Jahr gibt es zusätzlich am Samstag Workshops.
Die Termine der Reihe 2017:
14.-15. Januar: Das Longway Wochenende
5. Februar: Eine Italienreise
4.-5. März: Das Cotillon Wochenende
1.-2. April: Special: Das Jane Austen Wochenende
6.-7. Mai: Das Sarabande Wochenende
11. Juni: Tänze von Pierre Dubreil
1.-2. Juli: Das Gigue Wochenende
27. August: Tauberts Paartanz Courante und Contredanses im Jahr 1717
24. September: Die Seefahrer
21.-22. Oktober: Das Menuett Wochenende
18. November: Special: Tänze ab 12
19. November: Der Hessentag
16.-17. Dezember: Das Nationaltanz Wochenende
Weitere Informationen finden sich auf meiner Webseite www.historische-tanzkunst.de sowie im Flyer.
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- Baroque
- Beginner
- Intermediates
Robert Le Nuz
Trained in ballet and contemporary dance, Robert Le Nuz graduated in 1996 as a physiotherapist and later, in 2004, as a ballet teacher. He discovered baroque dance through workshops with baroque dancers and choreographers Françoise Denieau, Marie-Geneviève Massé, Béatrice Massin and Ana Yepes.
As a professional dancer, he performed at the Comédie-Française, Opéra Comique and Paris Opéra, on tour in France and across Europe for festivals (Potsdam, Göttingen, Innsbruck, Utrecht,
Karlsruhe, Nürnberg). Robert has worked with baroque dance choreographers such as M-G Massé/Compagnie L’Éventail (Don Juan, Voyage en Europe, Royales, Les Amants Magnifiques), F. Denieau (Amadis, Rinaldo, Vénus & Adonis, Rameau - Maître à danser), Gudrun Skamletz (Cadmus et Hermione) and more recently with D.C. Colonna/Nordic Baroque Dancers (Armide) and S. T'Hooft/Corpo Barocco (Imeneo).
As assistant of J. Guizerix or F. Denieau, he taught dancers and singers in opera productions (Les Noces de Figaro, Vénus & Adonis) and was invited by Karin Modigh to give training classes for the dancers of Armide. Deeply interested in baroque repertoire and transmission, he follows M-G Massé’s and Irène Ginger’s project De la plume à l'image since 2011 and gives workshops in baroque style for dance companies such as L’Éventail and Pasarela.
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In parallel of his dance experience, Robert has recently graduated in AFCMD (Functional Analysis of Body in Dance Movement), and develops courses on anatomy and AFCMD in several professional dance academies (CNSMD Lyon...) and institutions specialised in pedagogy.
- Performer
- Teacher
- Baroque